Grundwissen für SolaranlagenGrundkenntnisse vom elektrischen Strom sind hilfreich bei kleinen Reparaturen im Haushalt. Und beim selstbauen von Solaranlage unbedingt notwendig. Doch das ist ja nicht schwer. Das Wissen das man dazu braucht kann sich auch jeder nicht Techniker schnell aneignen. Wer schon einmal etwas vom ohmsches Gesetz gehört hat, der ist klar im Vorteil. Doch hier geht es nicht um Formeln auswendig lernen, sondern um das Verstehen der Zusammenhänge. Selbst begreifen der Funktionen hilft beim Planen und späteren Fehler suchen.kleine 12V Solaranlage
Innenwiderstand
Es gibt auch Innenschaltungen mit 2 Dioden und 2 Widerständen, doch für eine möglichst einfache Betrachtung wollen wir es nicht zu kompliziert machen.
LeerlaufspannungDas ist die Spannung an den Klemmen ganz ohne Last bei vollem Licht (Sonne). Bei Solarmodule für 12V Anlagen liegt diese oft bei 22 V.NennspannungDie Nennspannung ist die normal Betriebsspannung. Diese liegt bei 17 V für 12v Solaranlagen. Denn um einen Akku laden zu können braucht man eine höhere Spannung. Dazu kommen Verluste in Laderegler und für die Spannungsstabilisierung.NennstromDas ist der Strom den man bei normalen Betrieb von dem Model erwarten kann.KurzschlussstromWie der Name schon sagt. Der Strom der bei einem Kurzschluss auftritt.LeistungLogisch die Leistung die das Modul erzeugen kann.Leitungswiderstand
Besonders wenn der Strom größer wird, machen sich die Verluste in den Kabeln stärker bemerkbar.
Die Kabel müssen also einen ausreichenden Querschnitt aufweisen, sie müssen dick genug sein.
Akkuverluste
Wenn man auch nachts durch Sonnenenergie seine Lampen versorgen will, dann braucht man einen Akku.
Und schon wieder gibt es Verluste. Jedem ist klar, man muss mehr Leistung in den Akku reinstecken als man später
nutzen kann.
Elektrischer DaumenManche haben einen grünen Daumen andere haben einen elektrischen Daumen. Man kann anfangen alles genau zu berechnen, doch man kann auch einfach mal etwas annehmen und dann praktisch ausprobieren. Beim Abschätzen von Kabelquerschnitt, Akkugröße usw sind Grundwissen und auch Erfahrung sehr hilfreich. Um ein Gefühl dafür zu bekommen ist es sehr gut mit einer kleinen Anlage anzufangen. Und wenn etwas nicht klappt, dann wird halt aufgerüstet.ZeitHier ist nur angedeutet wie wichtig die Zeit ist. Ob man eine Flurbeleuchtung mit LED-Lampen oder einen Radiowecker mit Solarstrom versorgen will, das ist schon ein Unterschied. Oder vielleicht beides. Also Verbraucher die ständig Strom brauchen oder welche die nur zeitweise eingeschaltet werden. Da ist dann die Frage wie viel Energie wird über den ganzen Tag verbraucht. Und gibt es Spitzen an gewissen Tagen. Wird die Flurbeleuchtung am Wochenende mehr gebraucht, weil man dann nicht zur Arbeit sondern zu Hause ist.Der vom Solarmodul erzeugte Strom ist ja auch nicht jeden Tag gleich. Da gibt es Tage mit viel Sonne und Tage ohne Sonne. Und im Winter sind die Tage viel kürzer. Das alles in einer Rechnung zu berücksichtigen ist nicht leicht. Die Formel wird sehr lang. Da ist schätzen und einfach ausprobieren doch für einen privat Haushalt bei dem der Hausherr sich selbst eine kleine Solaranlage baut viel vernünftiger.
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